Was hat sich (nicht) bewährt? Top 5

Beim Packen für so eine lange Reise macht man sich im Vorfeld natürlich reichlich Gedanken, was man mitnimmt und was nicht. Der Platz im Rucksack ist begrenzt. Alles, was man mitnimmt, muss man tragen. Vieles kann man notfalls vor Ort nachkaufen – aber was?
Am Ende erlebt man dann doch immer die eine oder andere Überraschung. Hier sind unsere:

Was hat sich unerwartet stark bewährt?

  • Göffel: Genau genommen eine sehr kompakte Löffel-Messer-Gabel-Kombination, die in zwei Komponenten zerfällt (ungefähre Größe eines Taschenmessers). Enorm praktisch für die Verpflegung unterwegs: Joghurt löffeln, Früchte schälen – oder eine kleine schnelle Frickelei an Verpackungen und Gepäck.
  • USB-Multistecker: War vielleicht abzusehen: Wir hatten viele Geräte (Handys, Tablet, Kamera, Kindles, Powerbank) und nicht überall gibt es viele Steckdosen an geeingeter Stelle.
  • Reiserouter: Kaum mehr als checkkartengroß und im Tagesrucksack immer dabei. Freigeschaltete SIM-Karte rein und schon waren wir mit allen Geräten online – Handyempfang natürlich vorausgesetzt, aber den gab es meistens.
  • Kompressionsbeutel: Ich hatte Ziploc-Plastikbeutel dabei, Bonnie Textilbeutel mit Reißverschluss-Kompression. Beides funktioniert hervorragend, um Kleidung platzsparend zu verstauen und Ordnung im Rucksack zu halten. Die Ziploc-Beutel halten die Kleidung zusätzlich trocken, wenn der Rucksack nass werden sollte.
  • OsmAnd: Offline-Navigations-App auf Basis der Open Street Maps. Unabhängig vom Handyempfang hatten wir jederzeit die Möglichkeit, uns zu orientieren. Besonders viel Spaß hatten wir auf dem Moped, wenn wir auf Fahrrad-Navigation umgestellt haben. (Man erinnere sich an das eine oder andere lustige Video, wenn wir mit dem Scooter über die Reisfelder gehoppelt sind.)

Diese Liste unterschlägt natürlich all die Dinge, die ihre Aufgaben genau wie erhofft erfüllt haben, wie Rucksäcke, Kleidungsstücke, Tablet und Stirnlampen.

Bewährte Dinge

Was hätte man wider Erwarten nicht gebraucht?

  • Taschenmesser / kleine Werkzeuge: Gebraucht haben wir eigentlich nur den Göffel (s.o.).
  • Internationale Führerscheine: Wir haben uns regelmäßig Mopeds geliehen. Wir sind auch einmal von der Polizei kontrolliert worden. Unsere extra beschafften internationalen Führerscheine wollte nie jemand sehen.
  • Travel-Sheets (Baumwollschlafsäcke): Die hygienischen Zustände waren immer so, dass wir ohne die Baumwollschlafsäcke ausgekommen sind.
    Tupperdose: Für unsere Snacks und Proviant waren die Ziploc-Beutel im Gepäck viel praktischer und vor allem viel besser zu verstauen.
  • Kleid: Das von mir in der Aussortier-Aktion vor dem Urlaub hart verteidigte Kleid, blieb am Ende doch im Rucksack, weil es trotz Knielänge für die bereisten Länder zu kurz war. Besser wäre das körperverhüllende und von mir heiß geliebte luftige Afrika-Kleid gewesen.

Was hat gefehlt?

  • Regenhosen: Wir sind zum Ende der Regenzeit angereist und haben die Regengüsse ein wenig unterschätzt. Auch als Windschutz auf dem Moped nicht das Schlechteste.
  • (Karten-)Spiele: Ab und zu kommt man ja doch zur Ruhe, ist krank oder muss Zeit totschlagen. (Vor-)Lesen ist gut, aber nicht so kommunikativ. Außerdem sind Spiele eine schöne Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen.
  • Afrikakleid: Praktischer, leichter Überwurf für alle Gelegenheiten (s.o.).

Profi-Tipp: Weiße Kleidung ist nicht die beste Wahl für Südost-Asien. Bei den meisten Wäscheservices kommt sie wohlriechend und frisch, aber von Mal zu Mal brauner zurück.

Übrigens, unser Technikzoo, mit dem wir sehr zufrieden waren, sah im Wesentlichen so aus: 

Unser Technik-Zoo. Es fehlen: Mein Handy und Bonnies Powerbank.

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