In einer der Reviews zu unserem aktuellen Hotel war von „lauter Musik in der Nachbarschaft“ die Rede. „Ha!“ dachten wir, „Ein bisschen Karaoke. Damit kommen wir klar. Da sind wir inzwischen abgehärtet.“
Aber, äh, nicht ganz. Zwei Häuser weiter gibt es eine Lokalität, die man sich wohl für Hochzeiten anmieten kann. Und Hochzeiten beginnen hier um halb sechs. Morgens. Das klingt dann so:
Hochzeitsmusik in aller Frühe
Übrigens ist das, was ihr hier hört bei geschlossenem Fenster und noch eine angenehme Sorte von Gesang. Besonders schön ist, wenn Stimmen in den höchsten Höhen erklingen und dabei hier gern Boxen verwendet werden, die von der Lautstärke deutlich überfordert sind. Insbesondere bei den hohen Frequenzen scheppert es dann sehr unangenehm im Ohr. Bässe hingegen bringen Wellblech zum Schwingen. Dächer oder gerne auch Zäune sind hier aus diesem Material und rappeln dann vor sich hin. Ein Traum!
Ach ja, und das erwähnte Wolfsgeheul klingt so:
Hundegeheul bei Nacht
Und vielleicht haben wir ja „Glück“ und können heute Abend noch aufnehmen, wie das Dach bei jedem Bassbeat scheppernd abhebt. Im Moment sieht es aber so aus, als wären die Feierlichkeiten erst einmal zu Ende. *seufz*
Hahahhaaaa… fabelhaft, inspirierend und irgendwie auch beeindruckend. Das ist nichts im Vergleich dazu was euch bei mir erwartet 😂
😆😆😆 unglaublich, nix mit nächtlicher Erholung 😆😆
Lieben Drücker
Annette
Das Konzept „Nachts ist ein guter Zeitpunkt zum Schlafen“ war mir schon immer schleierhaft… Raus ins Leben! 😉
Wenn ich diese Kommentare anonymen Schreibern hätte zuordnen müssen, hätte ich alles richtig geraten. 😉